17.02.2019


Ich lag im Bett und schlief. Gegen circa 8 Uhr weckte er mich. Er hielt mir mein Handy vor mein Gesicht und schrie: „Warum hast du mich angelogen? Wieso hast du das getan?“Er hatte ein Foto auf meinem Handy gefunden, das beweisen sollte, ich hätte ihn angelogen. Ich versuchte ihn von der Wahrheit zu überzeugen. Dass ich nicht gelogen hatte. Dass es ein Missverständnis war. Irgendwann fielen mir keine Rechtfertigungen mehr ein. Dann kam der erste Schlag ins Gesicht. Er schlug mit der flachen Hand an meine linke Wange. „Rechtfertige dich jetzt, sag die Wahrheit!“Er drohte mir mit der Faust und drohte mir immer wieder er würde mir die Nase brechen. Ich schütze meinen Kopf unter einem Kissen. Er schlug wieder zu. Auf den Rücken, gegen die Rippen und in den Bauch. Er beschimpfte und erniedrigte mich. Dann schlug er auf meinen Laptop. Der Bildschirm zerbrach. Er schmiss sein Handy gegen die Wand. Ich floh von meinem Hochbett ins Badezimmer und rief eine Freundin an. Danach ging ich wieder in mein Zimmer. Ich wollte nicht, dass er ging. Ich stieg wieder hoch ins Bett und weinte: „Bitte verlass mich nicht!“Ich flehte er solle mich nicht verlassen. Doch bat ich ihn zu gehen, meine Freundin wäre bald hier. Er bettelte darum noch eine Nacht bleiben zu dürfen. Ich sagte meiner Freundin, sie müsse nicht mehr kommen. Er wollte mit mir schlafen. Ich sagte nein. Es kam kurz zum Geschlechtsverkehr, ich brach ab. Er begann wieder mich zu beleidigen, dann schwor er mir wieder seine Liebe. Irgendwann schliefen wir ein. Er wachte auf und verließ das Hochbett. Er nahm die Leiter weg, sodass ich nicht hinunter konnte. Ich wollte runterspringen, um ihn vom Gehen abzuhalten. Er stellte die Leiter zurück. Wieder beleidigte er mich. Ich hielt ihn fest. Ich versuchte die Tür abzuschließen, damit er nicht gehen konnte. Wir setzten uns aufs Sofa. Er hielt mir ein Feuerzeug an die Haare und drohte sie anzuzünden. Der Streit ging weiter. Ich hielt ihn fest und wollte ihn nicht gehen lassen. Er zündete meine Haare an. Es roch verbrannt. Er drohte mir so lange mit dem Feuerzeug bis ich ihn gehen ließ. Die Tür fiel zu.